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24.08.2009 |
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Derzeit verletzt und zum Zusehen am Mattenrand gezwungen - Florian Rinnerthaler berichtet von der WM in Rotterdam. |
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Interview mit Du hast dich im letzten Jahr beruflich verändert und eine Massageausbildung begonnen. Wie schaffst du es, den Sport und die Ausbildung unter einen Hut zu bringen? Mitterfellner: Ich habe mich mehr auf meine Ausbildung fokussiert und bin im Sport kürzer getreten. nach der knapp verpassten Olympiaqualifikation habe ich etwas Abstand gebraucht. Ich glaube die Pause war sehr gut für mich. In dieser Zeit habe ich weniger trainiert und meinem Kopf frei gekommen. Danach habe ich mich wieder mehr aufs Trainieren gefreut und es ist jetzt sehr gut gelaufen. Jetzt habe ich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft und freue mich schon riesig auf das Kämpfen. Gleich nach der Weltmeisterschaft geht dann aber wieder das Lernen los, es steht eine große Prüfung an. Mitterfellner: Wegen meiner Ausbildung habe ich mich teilweise abseits vom Team vorbereiten müssen. Ich konnte mir mein Training selber einteilen und habe ein bis zwei Mal pro Tag trainiert. Für die wesentlichen internationalen Trainingslager habe ich mein Praktikum unterbrochen. Ich denke, dass es trotzdem eine sehr gute Vorbereitung für mich war. Welche Erwartungen hast du für die Weltmeisterschaften in Rotterdam? Mitterfellner: Ich möchte mich auf jeden Fall sehr gut präsentieren. Es wird sicherlich nicht einfach werden, aber ich möchte auf jeden Fall vorne dabei sein, eine Top 5 Platzierung ist mein Ziel. Ich sehe jetzt alles etwas lockerer als im Olympiajahr. Vielleicht ist gerade das mein Vorteil. Wer sind für dich die Favoriten in deiner Gewichtsklasse? Mitterfellner: Ich glaube, einer von den größten Favoriten ist sicherlich der Doppelolympiasieger Masato Uchishiba aus Japan. Der Doppelweltmeister Jao Derly aus Brasilien wird zwar nicht am Start sein, aber der „zweite Mann“ aus Brasilien Leandro Cunha ist auch sehr stark. Gegen ihn habe ich vor kurzem im Finale beim Weltcup in Brasilien verloren. Den Russen Alim Gadanov schätze ich auch sehr stark ein. Wie geht es bei dir nach der Weltmeisterschaft weiter? Mitterfellner: Nach der Weltmeisterschaft werde ich einige Tage Pause machen. Und dann muss ich mich wieder mehr auf meine Ausbildung konzentrieren. Es steht eine große Prüfung an. Im September beginnt dann die Bundesligasaison in Österreich und Deutschland. |
Foto: F. Rinnerthaler |
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