Für das sportliche Highlight aus Salzburger Sicht beim Junioren-Europacup am 30. und 31. Mai 2026 im Grazer Raiffeisen Sportpark sorgte Marlene Schinwald von der JU Raika Flachgau/SSM. Die 19-jährige Salzburgerin gewann in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm die Goldmedaille und sicherte sich damit gleichzeitig die Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaften in Taschkent.
Als Nummer fünf gesetzt präsentierte sich Schinwald während des gesamten Turniers in bestechender Form. Auf ihrem Weg zum Titel bezwang sie Maria Skpoersic aus Kroatien, Ellys Berriot aus Frankreich, Odalis Santiago Santana aus Spanien sowie die Weltranglistenerste Laurence Gagnon aus Kanada. Mit souveränen Leistungen zog die Flachgauerin verdient ins Finale ein.
Dort wartete mit Giulia Sorelli aus Italien eine bekannte Gegnerin. Bereits im Vorjahr hatte Schinwald beim Europacup in Lignano gegen die Italienerin die Oberhand behalten. Auch in Graz ließ sie ihrer Gegnerin keine Chance und sicherte sich mit einer überzeugenden Vorstellung die Goldmedaille.
Besonders beeindruckend war die Dominanz der Salzburgerin über den gesamten Wettkampftag. In fünf Kämpfen erzielte sie insgesamt 13 Wertungen und musste kein einziges Mal ins Golden Score. Mit ihrer offensiven und variablen Kampfweise unterstrich sie eindrucksvoll ihre aktuelle Topform.
Für Schinwald war es bereits das dritte Finale auf der Junioren-Europacup-Tour. Nach zwei Silbermedaillen durfte sie nun erstmals ganz oben auf dem Podest stehen. Der Sieg vor heimischem Publikum und die gleichzeitig fixierte WM-Qualifikation machen den Erfolg in Graz zu einem besonderen Meilenstein ihrer bisherigen Karriere.
Mit dem Europacup-Triumph setzte Marlene Schinwald ein weiteres Ausrufezeichen für das Salzburger Judo und bestätigt ihre starke Entwicklung auf internationaler Ebene.

