Mit einem starken fünften Platz beim Junior European Cup in Prag (CZE) setzte Helena Rottenhofer (-63 kg/JU Raika Flachgau/SSM Salzburg) ein weiteres Ausrufezeichen auf internationaler Bühne. Die Salzburgerin verpasste eine Medaille nur knapp und erreichte bereits ihre dritte Top-7-Platzierung auf der Junioren-Europacup-Tour in dieser Saison.
Auf dem Weg in den Finalblock präsentierte sich Rottenhofer in bestechender Form. Mit Siegen gegen Nina Gambardella (ITA), Paula Matuszekova (SVK) und die an Nummer vier gesetzte Emily Daniela Jaspe (USA) kämpfte sie sich bis ins Halbfinale vor. Dort traf sie auf Giorgia Frosoni (ITA), die spätere Silbermedaillengewinnerin. Nach einem ausgeglichenen und intensiven Duell musste sich die Flachgauerin erst im Golden Score nach 6:31 Minuten Netto-Kampfzeit aufgrund von drei Shidos geschlagen geben. Im Kampf um Bronze unterlag sie schließlich Manuela Maia (BRA) mit Ippon und belegte damit den hervorragenden fünften Rang.
Mit dem Europacup in Prag endete zugleich die Qualifikationsphase für die diesjährigen Großereignisse, allen voran die Junioren-Europameisterschaften im September in Montenegro. Gemäß den Vorgaben des ÖJV-Rahmentrainingsplans gelten eine Europacup-Medaille sowie eine weitere Top-7-Platzierung als klare Qualifikationsleistung.
Besonders erfreulich aus Salzburger Sicht: Österreichweit konnten lediglich drei Athletinnen und Athleten diese anspruchsvollen Kriterien erfüllen. Gleich zwei davon kommen aus Salzburg und waren bis zu ihrer Matura vor wenigen Wochen Teil des Schulsportmodells Salzburg.
Marlen Schinwald (JU Raika Flachgau) zählt mit ihren Siegen bei den Junior European Cups in Graz und Berlin, Silber in Poznan sowie Rang fünf in Lignano zu den erfolgreichsten österreichischen U21-Athletinnen der Saison. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hatte sie mit Silber beim Junior European Cup in Maribor ihre internationale Klasse unter Beweis gestellt.
Auch Helena Rottenhofer kann auf eine beeindruckende Europacup-Bilanz verweisen. Silber in Poznan, Rang sieben in Berlin, Platz fünf in Prag sowie Bronze beim Junior European Cup in Maribor 2025 dokumentieren ihre konstante Entwicklung auf internationalem Niveau.
Die starken Leistungen von Schinwald und Rottenhofer unterstreichen einmal mehr die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in Salzburg und lassen auf eine Nominierung für die Junioren-Europameisterschaften in Montenegro hoffen.

