Junioren-Europameisterschaft: Schinwald und Rottenhofer sammeln wertvolle Erfahrungen

Bei der Junioren-Europameisterschaft in Podgorica (Montenegro) waren mit Marlene Schinwald (-57 kg) und Helena Rottenhofer (-63 kg) zwei Athletinnen der JU Raika Flachgau für Österreich am Start.

Marlene Schinwald, die heuer bereits die Europacups in Graz und Berlin gewinnen konnte und in Podgorica als Nummer zwei gesetzt war, startete souverän in den Bewerb. Gegen die Ukrainerin Neonila Momot setzte sich die Salzburgerin klar durch und zog ins Viertelfinale ein. Dort musste sich Schinwald der Slowenin Nika Tomc mit Ippon geschlagen geben. Auch in der Repechage blieb ihr ein weiterer Sieg verwehrt: Gegen Khadizha Gadashova aus Aserbaidschan unterlag sie mit Yuko und schied damit aus dem Turnier aus.

Nationaltrainer Michael Winkler sah bei Schinwald dennoch viel Potenzial: Die 22-Jährige sei nicht ganz fit in den Bewerb gegangen, zudem habe sich die Trainingspause aufgrund ihrer Grundausbildung als Sportsoldatin bemerkbar gemacht. Mit Blick auf die Junioren-Weltmeisterschaft im November in Taschkent zeigte sich Winkler zuversichtlich, dass Schinwald dort wieder deutlich stärker auftreten wird.

Für Helena Rottenhofer (-63 kg) endete die Europameisterschaft bereits in der ersten Runde. Die Flachgauerin traf zum Auftakt auf Paulina Selan aus Slowenien und musste sich ihrer Gegnerin geschlagen geben. Damit blieb Rottenhofer bei ihrer ersten Junioren-Europameisterschaft ohne Platzierung.

Auch wenn es für die beiden Salzburgerinnen diesmal nicht für eine Platzierung gereicht hat, war die Teilnahme an einer Europameisterschaft eine wichtige Erfahrung auf internationalem Topniveau. Für Schinwald und Rottenhofer heißt es nun, die gewonnenen Erfahrungen mitzunehmen und den Blick auf die kommenden Aufgaben zu richten.