Bei den U23-Europameisterschaften am 30. und 31. Oktober 2026 in Neapel war mit Helena Rottenhofer von der JU Flachgau nur eine Salzburger Judoka am Start. Die erst kürzlich für die Titelkämpfe nominierte Salzburgerin ging am Freitag in der Klasse bis 63 Kilogramm auf die Matte und zeigte dabei, dass sie bereits ganz nah an der europäischen Spitze angekommen ist.
Im Auftaktkampf traf Helena auf Jelena Nisavic aus Serbien. Gegen die spätere Bronzemedaillengewinnerin entwickelte sich ein intensiver und ausgeglichener Kampf, in dem Leni über weite Strecken überzeugte und ihre Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Am Ende entschied jedoch eine kurze Unachtsamkeit den Kampf zugunsten der Serbin, sodass für Helena das Turnier bereits nach dem ersten Kampf beendet war.
Auch wenn das Ergebnis diesmal nicht das erhoffte war, zeigte Helena Rottenhofer erneut, dass sie auf internationalem Niveau absolut konkurrenzfähig ist. Gegen eine Athletin, die sich am Ende eine Medaille sichern konnte, fehlte nur eine kleine Nuance – und vielleicht auch das letzte Quäntchen Glück. Die Entwicklung der jungen Flachgauerin stimmt jedenfalls sehr positiv und macht deutlich, dass der Abstand zur europäischen Spitze immer kleiner wird.
Für Helena heißt es nun, die wertvollen Erfahrungen aus Neapel mitzunehmen und weiter konsequent an den nächsten Schritten zu arbeiten. Die Salzburger Judofamilie gratuliert zu dieser starken Leistung und ist überzeugt, dass die nächsten internationalen Erfolge nicht mehr lange auf sich warten lassen.

