Am 21. und 22. Februar 2026 wurde in Wien der erste Austrian Cup des Jahres ausgetragen – das Internationale Karuna-Preisgeld-Turnier für die Altersklassen U21, U18, U16 und U14. Die Austrian Cup Serie ist ein fixer Bestandteil des österreichischen Turnierkalenders und macht im Jahresverlauf auch in Rohrbach, Zeltweg und Wels Station. Der Auftakt in Wien setzte dabei gleich ein starkes internationales Ausrufezeichen.
Mit 19 Nationen, 163 Vereinen und insgesamt 1008 Starterinnen und Startern war das Turnier hochkarätig und stark besetzt. Für den Landesverband Salzburg bot sich damit eine ideale Standortbestimmung auf internationaler Ebene.
Starker Samstag für U18 und U21
Am Samstag standen die Altersklassen U18 und U21 auf der Matte – und Salzburg durfte sich über eine gute Medaillenbilanz freuen.
Felix Scheiber (PSV Salzburg / SSM) sicherte sich in der U18 männlich bis -90 kg mit einer souveränen Leistung den 1. Platz und damit die Goldmedaille.
Maja Trampitsch (Sakura / SSM) erkämpfte sich in der U21 weiblich bis -52 kg den hervorragenden 2. Platz. Ebenfalls Silber holte Hermann Klug (Sakura / SSM) in der U18 männlich bis -60 kg.
Bronze ging an:
- Natasa Pavic (PSV Salzburg / SSM) – U21 weiblich -78 kg
- Matthias Schnaitl (United Judoka Pinzgau) – U18 männlich -60 kg
- Pedro Araujo (PSV Salzburg) – U18 männlich -73 kg
- Daris Keskic (United Judoka Pinzgau) – U18 männlich -81 kg
Mit insgesamt sieben Medaillen zeigte sich Salzburg in den Altersklassen U18 und U21 international absolut konkurrenzfähig und bestätigte die konsequente Arbeit der Vereine und Trainerteams.
U14 und U16: Internationale Erfahrung als Auftrag
Am Sonntag gingen die U14- und U16-Judoka an den Start. Trotz großem Einsatz und wertvoller Kampferfahrung blieb der Landesverband Salzburg an diesem Tag ohne Medaille.
Gerade in diesen Altersklassen wurde deutlich, dass im internationalen Vergleich noch Entwicklungspotenzial besteht. Viele Nationen präsentierten sich technisch sehr sauber, physisch stark und taktisch gut geschult. Um hier künftig bestehen zu können, wird es notwendig sein, Trainingsintensität, Wettkampfhärte und internationale Einsätze weiter auszubauen.
In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig, die bestehenden Angebote des Landesverbandes Salzburg noch konsequenter zu nutzen. Die regelmäßigen Landesverbandstrainings sowie Randori-Einheiten bieten optimale Möglichkeiten, um sich auf genau dieses internationale Niveau vorzubereiten. Sie sind ein wesentlicher Baustein, um Technik, Kampfintelligenz und Wettkampfhärte weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig sollen die Vereine motiviert werden, ihre Athletinnen und Athleten bewusst auf dieses Niveau heranzuführen und Turniere wie den Austrian Cup gezielt als Entwicklungsplattform zu nutzen. Internationale Starts sind kein Risiko, sondern eine Investition in die sportliche Zukunft.
Mit konsequenter Nutzung der Landesverbandsangebote, enger Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Trainerteams sowie regelmäßiger internationaler Wettkampfpraxis kann Salzburg auch in den jüngeren Altersklassen den Anschluss an die internationale Spitze schaffen. Das Turnier in Wien war damit nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein wichtiger Schritt in der langfristigen Entwicklung unseres Nachwuchses.

