Bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften am Samstag, 26. September 2026, in Oberwart präsentierte sich der Salzburger Judosport einmal mehr erfolgreich. Drei Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen gingen an Athletinnen und Athleten aus Salzburg.
Besonders bemerkenswert ist das Ergebnis, da die drei Salzburger WM-Starter Elena Dengg, Thomas Scharfetter und Maria Höllwart nicht am Start waren. Trotzdem konnte Salzburg drei Staatsmeistertitel erringen.
In der Klasse bis 90 kg setzte sich Kilian Wallner vom JC Sanjindo Bischofshofen durch und holte Gold. Ebenfalls Staatsmeisterin wurde Marlene Schinwald von der JU Flachgau in der Klasse bis 57 kg. Die U21-Athletin bestätigte damit ihre starke Entwicklung und setzte sich auch in der allgemeinen Klasse an die Spitze. Für den dritten Salzburger Titel sorgte Michaela Höllwart vom JC Sanjindo Bischofshofen in der Klasse über 78 kg. Die erst U18-Athletin verteidigte damit erfolgreich ihren Staatsmeistertitel aus dem Vorjahr.
Silber erkämpften Tim Schwarzl (PSV Salzburg Judo) bis 90 kg und Helena Rottenhofer (JU Flachgau) bis 63 kg.
Bronze ging an Moritz Höllwart (-90 kg, JC Sanjindo), Michael Niederdorfer (+100 kg, JC Sanjindo) und Franziska Kaiser (-52 kg, JU Flachgau).
Weitere Topplatzierungen für Salzburg erreichten Philipp Hacksteiner (-60 kg, JC Sanjindo), Larissa Sickinger (-57 kg, Judogym Salzburg), Michael Hacksteiner (-66 kg, JC Sanjindo) und Paul Bosch (-66 kg, PSV Salzburg Judo) mit jeweils Platz fünf. Rang sieben belegten Carmen Stöckl (-57 kg, PSV Salzburg Judo) und Lukas Pichler (-81 kg, JC Hallein Tennengau).
Im Ländervergleich belegte Salzburg hinter Oberösterreich und Niederösterreich den dritten Platz.
Auch in der Vereinswertung konnten sich die Salzburger Vereine stark präsentieren: JC Sanjindo Bischofshofen belegte Platz drei, die JU Flachgau Rang sieben.
Mit drei Staatsmeistertiteln, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen zeigte Salzburg auch ohne seine drei WM-Starter eine starke Leistung bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften und unterstrich einmal mehr die Breite und Qualität des Salzburger Leistungssports.

