Österreichische Meisterschaften U16: Gold und fünf Bronzemedaillen

Am 17. Oktober fanden in Feldkirch (Vorarlberg) die Österreichischen Meisterschaften der U16 statt. Insgesamt gingen 193 Judoka aus 54 Vereinen an den Start und kämpften um die begehrten Meistertitel. Für den Salzburger Judosport gab es dabei trotz einer herausfordernden Phase im Nachwuchsbereich einige erfreuliche Ergebnisse.

Mit einem Österreichischen Meistertitel und fünf Bronzemedaillen sowie drei weiteren fünften Plätzen konnte der Salzburger Nachwuchs insgesamt eine beachtliche Bilanz erzielen. Für den Höhepunkt aus Salzburger Sicht sorgte Johann Höllwart vom JC Sanjindo, der sich in der Gewichtsklasse bis 81 kg den Österreichischen Meistertitel sicherte. Besonders bemerkenswert: Höllwart gehört dem jüngsten Jahrgang der U16 an und konnte sich damit bereits in seinem ersten U16-Jahr ganz oben auf dem Podest behaupten.

Bronzemedaillen gingen an Alina Nascu (JU Flachgau/-57 kg), Ludwig Gemeier (ASKÖ Henndorf/-38 kg), Raphael Neustätter (PSV Salzburg Judo/-50 kg), Seyithan Karaca (United Judoka/-55 kg) und Mihailo Cobovic (PSV Salzburg Judo/-81 kg).

Fünfte Plätze erreichten Mara Neuhauser (JC Sanjindo/-48 kg), Moritz Winkler (JC Sanjindo/-50 kg) und Jakob Eder (ASKÖ Henndorf/-66 kg).

Die Ergebnisse sind auch vor dem Hintergrund eines derzeitigen Generationenwechsels im Salzburger Nachwuchsleistungssport einzuordnen. Nach den sehr erfolgreichen Jahrgängen 2007 bis 2010 befindet sich Salzburg aktuell in einer Phase, in der eine neue Generation Schritt für Schritt an das nationale Spitzenniveau herangeführt wird. Gleichzeitig wirken sich die durch die Corona-Pandemie entstandenen Lücken in den Nachwuchsjahrgängen teilweise noch aus.

Umso erfreulicher sind die gezeigten Leistungen. Neben dem Titel von Johann Höllwart sind insbesondere auch die Leistungen der jüngeren Athleten hervorzuheben. Jakob Eder und Ludwig Gemeier wären aufgrund ihres Alters sogar noch in der U14 startberechtigt und konnten sich bei den Österreichischen Meisterschaften der U16 dennoch weit vorne platzieren. Ihre Ergebnisse zeigen das vorhandene Potenzial und geben Anlass für eine positive Entwicklung in den kommenden Jahren.

Die Österreichischen Meisterschaften in Feldkirch haben damit gezeigt, dass Salzburg auch in der nächsten Generation über talentierte Nachwuchsjudoka verfügt. Nun gilt es, diese Athletinnen und Athleten kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihnen die nötige Wettkampferfahrung zu ermöglichen, damit sie in den kommenden Jahren den nächsten Schritt an die nationale und internationale Spitze machen können.

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