Vom 8. bis 13. Juni stand die Intersport-Halle in Poreč erneut ganz im Zeichen des internationalen Judosports. Im Rahmen des Olympischen Trainingslagers (OTC) der Europäischen Judo-Union sowie dem Kadetten-Trainingslagers trafen sich die Weltelite und zahlreiche Nachwuchshoffnungen zu intensiven Randorieinheiten. Die beiden Großveranstaltungen verzeichneten auch 2026 beeindruckende Teilnehmerzahlen: Über 600 Athletinnen und Athleten aus mehr als 40 Nationen nahmen am Olympischen Trainingslager teil, dazu kamen rund 200 Judoka beim Kadetten-Trainingslager.
Mitten im Geschehen befand sich auch eine starke Salzburger Delegation. Besonders erfreulich war die Rückkehr von Maria Höllwart (JC Sanjindo Bischofshofen), die nach ihrer Knieverletzung wieder auf internationalem Trainingsparkett stand und wichtige Schritte auf dem Weg zurück in den Wettkampfbetrieb setzen konnte.
Bei den Juniorinnen nutzten Marlene Schinwald und Helena Rottenhofer (beide JU Flachgau/SSM) die hochkarätigen Randorimöglichkeiten zur Vorbereitung auf die kommenden internationalen Aufgaben.
Im Kadettenbereich sammelten die EM-Starter Michaela Höllwart (ESV Sanjindo Bischofshofen) und Felix Scheiber (PSV Salzburg/SSM) wertvolle Erfahrungen gegen internationale Konkurrenz und arbeiteten intensiv an ihrer Form für die bevorstehenden Saisonhöhepunkte.
Komplettiert wurde das Salzburger Aufgebot durch Michael Hacksteiner, Lucca Vent, Franziska Kaiser und Pedro Araujo, die gemeinsam zahlreiche Trainingseinheiten auf höchstem Niveau absolvierten und von den ausgezeichneten Bedingungen in Poreč profitierten.
Betreut wurden die Salzburger Athletinnen und Athleten von Lisa Dengg, Paul Devos und Julius Meinel, die die Trainingstage zur individuellen Weiterentwicklung ihrer Schützlinge nutzten.
Das Trainingslager bot einmal mehr optimale Voraussetzungen, um internationale Wettkampfhärte zu sammeln, technische Inhalte zu vertiefen und wichtige Impulse für die kommenden Meisterschaften und Europacups mitzunehmen.

