Der Upper Austria Grand Prix 2026, der von 6. bis 8. März in Linz stattfand, ging in seine vierte Auflage und brachte erneut zahlreiche Weltklasse-Judoka der IJF World Tour nach Oberösterreich. Für die fünf Starterinnen und Starter aus dem Salzburger Landesverband verlief das Turnier jedoch ohne zählbare Endplatzierungen.
Ein positives Zeichen setzte dennoch Marlene Schinwald (JU Flachgau / SSM) in der Klasse -57 kg. Die Juniorin gab in Linz ihr Debüt auf der IJF World Tour und konnte dabei gleich einen Achtungserfolg feiern. Schinwald besiegte die auf Weltranglistenplatz 64 geführte Bakyt Kussakbayeva aus Kasachstan und verbuchte damit den einzigen Salzburger Kampfsieg bei diesem Grand Prix. In der darauffolgenden Runde musste sie sich jedoch geschlagen geben.
Ebenfalls ihr erstes Antreten auf der World Tour absolvierte Helena Rottenhofer (JU Flachgau / SSM) in der Gewichtsklasse -63 kg. Auch sie zählt noch zur Juniorinnenklasse und sammelte in Linz wertvolle internationale Erfahrung, musste sich jedoch ihrer Gegnerin geschlagen geben.
Für Franziska Kaiser (JU Flachgau, -52 kg), Larissa Sickinger (JudoGym, -57 kg) sowie Michael Niederdorfer (JC Sanjindo Bischofshofen, -100 kg) endete das Turnier ebenfalls nach den ersten Kämpfen gegen die starke internationale Konkurrenz.
Verletzungsbedingt nur von der Tribüne aus verfolgen konnten den Grand Prix einige der derzeit stärksten Salzburger Judoka: Maria Höllwart, Elena Dengg und Thomas Scharfetter (alle JC Sanjindo Bischofshofen) mussten ihren Start in Linz absagen.
Auch wenn die erhofften Spitzenresultate ausblieben, bot der Upper Austria Grand Prix 2026 vor allem für die jungen Salzburger Athletinnen wichtige Erfahrungen auf höchstem internationalem Niveau.

